Über 17plus

17plus wurde 2017 als Webplattform für die 1. Mindener Nachhaltigkeitswoche (MiNaWo) gegründet. Inzwischen steht 17plus für das Netzwerk selbst: die »17« für die SDGs und das »plus« verbindet das Motto »Minden – Stadt mit dem Plus« (= Wasserstraßenkreuz) mit Offenheit für neue Partner in der Region und darüber hinaus. Es steht auch für die Zeit nach der Agenda 2030, die Große Transformation ist eine Aufgabe für mehrere Generationen. Hinter 17plus steht die Vision, die globale Transformation lokal und regional und vernetzt mit überregionalen Partner*innen zu gestalten: die Region als Gewächshaus für nachhaltige Ideen und als Reallabor transformatorischer Projekte und Experimente. Bildung, Partizipation und Mitgestaltung bilden dabei Säulen nachhaltiger Entwicklung der Region.
Wir fordern und fördern eine kohärente Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftpolitik, die die planetaren Grenzen berücksichtigt sowie die Weltziele und das Pariser Klimabkommen konsquent zu ethischen Leitplanken für politische Entscheidungen macht.
Wir sind ein offenes, partizipatives, handlungsorientiertes und bewusstseinsförderndes, multiprofessionelles Netz von engagierten Bürger*innen, Expert*innen, NGOs, (vor)schulischen und außerschulischen Bildungsträgern, Vereinen, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung und vielen ehrenamtlichen Akteur*innen. Miteinander bilden wir eine lernende Stadt- und Regionalgemeinschaft. Unsere Aktionen und Veranstaltungen zielen immer auch darauf, anspruchsvoll und verständlich zu informieren, Bewusstsein für die sozial-ökologische Transformation zu bilden und zu fördern, zu ermutigen und Selbstwirksamkeit zu fördern: mit best practice-Beispielen, experimentierfreudig, fehlerfreundlich und resilienzfördernd.

Der Hintergrund

2015 haben fast alle Staaten der Welt für die UN-Agenda 2030 mit ihren 17 Welt­nach­haltig­keits­zielen und das Pariser Klima­abkommen gestimmt.
Wir halten diese beiden Abkommen für immens wichtig als Werterahmen, um die globalen Hindernisse auf dem Weg in eine kinder- und enkeltaugliche Zukunft, ein gutes Leben für alle zu meistern. Völlig utopisch? Bis wir es machen – weltweit, in unserer Stadt, in unserem Unternehmen, in unserer Familie.
Mit dem Projekt 17plus wollen wir eine Plattform bieten, auf der sich Menschen über Ideen und Aktivitäten zu den Welt­nach­haltig­keits­zielen und zum Klima­schutz informieren, sich austauschen, sich gegen­seitig inspirieren und ermutigen können. Hier möchten wir – zusammen mit Euch – Ideen und Informationen zusam­men­tragen, die im Alltag vielleicht untergehen. Wir berichten von Aktivitäten, die Mut machen und Alter­nativen zum Business as usual aufzeigen. Kritische Betrachtungen kommen dabei nicht zu kurz. Offen und konstruktiv können wir alle Teil der Lösung sein.
Eine andere Zukunft ist möglich. Aber sie lässt sich nur gemeinsam entdecken. Unser Forum funktioniert wie ein soziales Netztwerk. Dort können wir zusammen an der Zukunft arbeiten, Ideen teilen, diskutieren und weiterentwickeln und Pläne machen, wie wir ganz konkret – Schritt für Schritt – einer Welt in Balance näher kommen.

Netzwerkpartner*innen

(wird noch aktualisiert)

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Als Bildungsträger möchten wir uns für die Agenda 2030 und als Akteur für die Bildung für Nachhaltige Entwicklung engagieren:

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht die Ganzheitlichkeit des Menschen in den Fokus des Bildungsprozesses zu nehmen und eine friedliche Gesellschaft zu fördern. Gesundheitliche, persönliche und berufliche Weiterbildung als grundlegende Menschenrechte und zentrale Indikatoren für nachhaltige Entwicklung sind uns ein wichtiges Anliegen.


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Vom Traum in die Wirklichkeit: Mit unserem Unverpacktladen-Prototyp sind wir einen großen Schritt auf dem Weg zu einen attraktivem Raum für nachhaltiges Handeln in der Region weitergekommen. Auch 2020 werden wir unseren Projektprozess offen und gemeinsam gestalten. Die Erfahrungen aus der Pilotphase werden dabei sehr hilfreich sein, denn »preguntando caminamos« – fragend schreiten wir voran.


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Bibliotheken sind seit jeher Orte, an denen Menschen Bücher und andere Medien und Ideen teilen. Die Idee des Teilens ist zentral für eine zukünftige Gesellschaft, die nicht mehr Ressourcen verbraucht, wie da sind. Dazu wollen wir beitragen!


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Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir nicht so weitermachen können wie bisher, wenn wir die planetaren Belastungsgrenzen nicht überschreiten wollen. Unsere natürlichen Lebensgrundlagen sind in Gefahr. Die Agenda 2030 mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung lebt davon, dass Menschen mitmachen, gemeinsam lernen und sich damit auseinandersetzen, welche Wege zur Erreichung der Ziele gefunden werden können. An dieser »To-do-Liste« wollen wir zusammen mit anderen Akteuren vor Ort und im Netzwerk 17plus arbeiten und durch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Zusammenhänge einsichtig machen. Wir sind davon überzeugt, dass nur so der notwendige Wandel gelingen kann.


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Als außerschulischer Lernort und regionales Bildungszentrum fördern wir nach dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) den gesellschaftlichen Wandel in Richtung nachhaltiger Entwicklung mit den Bildungsschwerpunkten Arten-, Klima- und Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum und der bewussten Wahrnehmung des Wertes der Natur für Gesundheit und Wohlergehen.

Wir motivieren und unterstützen Menschen jeden Alters, interdisziplinäre Kompetenzen zu erwerben und sich mit anderen zu vernetzen, um die Zukunft eigenständig, selbstbestimmt, verantwortungsvoll und kreativ zu gestalten. Dies verfolgen wir mit dem Ziel, gesellschaftliches Handeln so zu verändern, dass kommende Generationen eine lebenswerte Erde vorfinden, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Unsere Bildungsangebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und verknüpfen Aspekte aus ihrer Lebenswelt mit den verschiedenen Schwerpunkten der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.


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Lernziel nachhaltiger Konsum: In den sharetopia-Tauschläden in Bremen, Hamburg und Hannover und vielleicht auch bald in Minden kann man lernen, durch nachhaltigen Konsum Ressourcen und Co2 einzusparen. Veranstaltungen rund um den Klimaschutz runden das Angebot ab.


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Wo kämen wir hin, wenn keiner losgeht? Punkten für das Gemeinwohl und die SDGs – das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie und das dazugehörige Steuerungs­instrument der Gemeinwohl-Bilanz fördert gleichzeitig die Welt­nach­haltig­keits­ziele der UN Agenda 2030 und Klimaziele. Der Club of Rome sieht in seinem Buch »Wir sind dran« die Gemein­wohl-Öko­nomie als praktisches Instrument, um das Gemein­wohl zum Ziel unseres Wirt­schaften und Handelns zu machen.


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Mit unserem Gemüseanbau leistet die Solawi Minden einen wichtigen Beitrag zur regionalen Versorgung mit biologisch erzeugten Lebensmitteln. Die Bewirt­schaf­tung sorgt für gesunde Böden und damit auch für gesundes Gemüse – und das ganz ohne Verpackungs­müll. Einfach nach­haltig. Nebenbei lernen die Menschen bei uns einiges über die Natur und den nach­haltigen Gemüse­anbau.


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Das Welthaus Minden besteht seit 1976 und hat zwei Vereine: Weltladen Minden e.V. und das Informationszentrum 3. Welt Minden e.V.

Fairer Handel und Faire Handels­beziehungen weltweit einerseits, die kommunale Entwicklungs­zusammen­arbeit, die Völkerverständigung und das Eintreten für eine Solidarische Welt anderseits sind die zentralen Themen des Welthauses Minden.

Zudem steht die entwicklungs­­politische Bildungsarbeit im Vordergrund. Die UN Kampagnen Agenda 21, BNE, die MDG's und die Agenda 2030 sind immer ein wesentlicher Bestandteil unseres Engagements gewesen und werden es bleiben.

Unsere drei öffent­­lichen Wandbilder in der Stadt sind politische Aussagen und zugleich Dokumente für das zivil­gesell­schaft­liche Engagement in Minden.


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