Armut in allen ihren Formen und überall beenden

Unterziele

1.1

Bis 2030 die extreme Armut – gegenwärtig definiert als der Anteil der Menschen, die mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen müssen – für alle Menschen überall auf der Welt beseitigen

1.2

Bis 2030 den Anteil der Männer, Frauen und Kinder jeden Alters, die in Armut in all ihren Dimensionen nach der jeweiligen nationalen Definition leben, mindestens um die Hälfte senken

1.3

Den nationalen Gegebenheiten entsprechende Sozial­schutz­systeme und -maß­nah­men für alle umsetzen, einschließ­lich eines Basisschutzes, und bis 2030 eine breite Versorgung der Armen und Schwachen erreichen

1.4

Bis 2030 sicherstellen, dass alle Männer und Frauen, insbesondere die Armen und Schwachen, die gleichen Rechte auf wirtschaftliche Ressourcen sowie Zugang zu grundlegenden Diensten, Grundeigentum und Verfügungsgewalt über Grund und Boden und sonstigen Vermögensformen, Erbschaften, natürlichen Ressourcen, geeigneten neuen Technologien und Finanzdienstleistungen einschließlich Mikrofinanzierung haben

1.5

Bis 2030 die Widerstandsfähigkeit der Armen und der Menschen in prekären Situationen erhöhen und ihre Exposition und Anfälligkeit gegenüber klimabedingten Extremereignissen und anderen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Schocks und Katastrophen verringern

1.a

Eine erhebliche Mobilisierung von Ressourcen aus einer Vielzahl von Quellen gewährleisten, einschließlich durch verbesserte Entwicklungszusammenarbeit, um den Entwicklungsländern und insbesondere den am wenigsten entwickelten Ländern ausreichende und berechenbare Mittel für die Umsetzung von Programmen und Politiken zur Beendigung der Armut in all ihren Dimensionen bereitzustellen

1.b

Auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene solide politische Rahmen auf der Grundlage armutsorientierter und geschlechtersensibler Entwicklungsstrategien schaffen, um beschleunigte Investitionen in Maßnahmen zur Beseitigung der Armut zu unterstützen

Quelle: Ergebnisdokument des Gipfeltreffens der Vereinten Nationen zur Verabschiedung der Post-2015-Entwicklungsagenda

Aktuelle Beiträge zu diesem Ziel

Veranstaltungshinweise

alle Angaben ohne Gewähr
18. September 2018
  • Postwachstumskonferenz in Brüssel

    Europäisches Parlament, Rue Wiertz 60, 1047 Bruxelles, Belgien

    Vom 18. – 19. September 2018 wird auf dem Gelände des Europäischen Parlaments Brüssel eine Postwachstumskonferenz stattfinden. Unterstützt wird sie von Abgeordneten des Parlaments, verschiedenen politischen Gruppen, Wissenschaftler*innen, NGOs und Gewerkschaften. Das Datum fällt zusammen mit dem 10. Jahrestag des Kollapses der US-Bank Lehman Brothers, welcher die ökonomische Krise entfachte, in der wir immer noch stecken.

    Durch die Platzierung im Herzen des Entscheidungsprozesses der Europäischen Union bietet die Konferenz eine einmalige Gelegenheit für die europäische Zivilgesellschaft, ihre Ansichten den Positionen der EU-Staatsbeamt*innen und -Angestellten gegenüberzustellen, welche den Kern des ökonomischen Modells und politischer Prioritäten definieren. Vor dem Hintergrund, dass diese Positionen nicht kompatibel mit einer fairen und ökologischen Transformation unserer Gesellschaften sind, werden Workshops

    • – das theoretische Design der Modelle untersuchen, die den Rahmen der europäischen Wirtschaft bilden und
    • – die Relevanz und Machbarkeit von Grundeinkommens-Modellen, dem ultimativen Ziel des internen Markts und die ökologischen Konsequenzen technischen Fortschritts hinterfragen.

     

    Das Ziel der Konferenztage – etwa ein Jahr vor der nächsten Europawahl und der Nominierung einer neuen Kommission – ist es, einen kulturellen Ansteckungseffekt zu schaffen, der das Denken der Entscheidungsträger*innen in Richtung echter Nachhaltigkeit lenkt.

    Der Konferenz vorangehen wird eine vorbereitende Sitzung an der Université Libre de Bruxelles. Im Anschluss an die Konferenz wird es einen Auswertung und einen Austausch darüber geben, wie Allianzen gebildet werden können, die tatsächliche Veränderungen bewirken.


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19. September 2018
  • Postwachstumskonferenz in Brüssel

    Europäisches Parlament, Rue Wiertz 60, 1047 Bruxelles, Belgien

    Vom 18. – 19. September 2018 wird auf dem Gelände des Europäischen Parlaments Brüssel eine Postwachstumskonferenz stattfinden. Unterstützt wird sie von Abgeordneten des Parlaments, verschiedenen politischen Gruppen, Wissenschaftler*innen, NGOs und Gewerkschaften. Das Datum fällt zusammen mit dem 10. Jahrestag des Kollapses der US-Bank Lehman Brothers, welcher die ökonomische Krise entfachte, in der wir immer noch stecken.

    Durch die Platzierung im Herzen des Entscheidungsprozesses der Europäischen Union bietet die Konferenz eine einmalige Gelegenheit für die europäische Zivilgesellschaft, ihre Ansichten den Positionen der EU-Staatsbeamt*innen und -Angestellten gegenüberzustellen, welche den Kern des ökonomischen Modells und politischer Prioritäten definieren. Vor dem Hintergrund, dass diese Positionen nicht kompatibel mit einer fairen und ökologischen Transformation unserer Gesellschaften sind, werden Workshops

    • – das theoretische Design der Modelle untersuchen, die den Rahmen der europäischen Wirtschaft bilden und
    • – die Relevanz und Machbarkeit von Grundeinkommens-Modellen, dem ultimativen Ziel des internen Markts und die ökologischen Konsequenzen technischen Fortschritts hinterfragen.

     

    Das Ziel der Konferenztage – etwa ein Jahr vor der nächsten Europawahl und der Nominierung einer neuen Kommission – ist es, einen kulturellen Ansteckungseffekt zu schaffen, der das Denken der Entscheidungsträger*innen in Richtung echter Nachhaltigkeit lenkt.

    Der Konferenz vorangehen wird eine vorbereitende Sitzung an der Université Libre de Bruxelles. Im Anschluss an die Konferenz wird es einen Auswertung und einen Austausch darüber geben, wie Allianzen gebildet werden können, die tatsächliche Veränderungen bewirken.


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